Lob und Dank (#578)

Mein Gott, mein Angebeteter, mein König, meine Sehnsucht! Welche Zunge könnte meinen Dank an Dich bekunden? Ich war achtlos, Du aber erwecktest mich. Ich hatte mich von Dir abgewandt, Du aber halfest mir gnädig, dass ich mich Dir wieder zukehrte. Ich glich einem Toten, Du aber belebtest mich mit dem Wasser des Lebens. Ich war wie verdorrt, Du aber erquicktest mich mit dem himmlischen Strom Deiner Worte, die sich aus der Feder des Allbarmherzigen ergossen.
O göttliche Vorsehung! Alles Dasein ist durch Deine Gnadenfülle erzeugt; beraube es nicht der Wasser Deiner Großmut und versage ihm nicht das Meer Deines Erbarmens. Ich bitte Dich flehentlich, stehe mir allezeit, in jeder Lage bei und hilf mir, da ich nach Deiner urewigen Gunst aus dem Himmel Deiner Gnade trachte. Du bist in Wahrheit der Herr der Großmut, der Herrscher im Reiche der Ewigkeit.

-Bahá'u'lláh
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Lob und Dank (#579)

Gelobt sei Dein Name, o mein Gott, Du Gott aller Dinge, Du meine Herrlichkeit und aller Dinge Herrlichkeit, meine Sehnsucht und aller Dinge Sehnsucht, meine Stärke und aller Dinge Stärke, mein König und aller Dinge König, mein Besitzer und aller Dinge Besitzer, mein Ziel und aller Dinge Ziel, mein Urheber und aller Dinge Urheber! Lass es nicht zu, ich flehe Dich an, dass ich vom Meere Deines zarten Erbarmens ferngehalten werde oder von den Gestaden Deiner Nähe.
Niemand außer Dir nützt mir, o mein Herr, und keines anderen Nähe bringt mir Gewinn. Ich flehe Dich an bei der Fülle Deines Reichtums, die Dich unabhängig macht von allem außer Dir selbst, zähle mich zu denen, die Dir ihr Angesicht zuwenden und sich erheben, Dir zu dienen. Und vergib, o mein Herr, Deinen Dienern und Dienerinnen. Du bist wahrlich der Immervergebende, der Mitleidvollste.

-Bahá'u'lláh
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Lob und Dank (#580)

Verherrlicht seiest Du, o Herr mein Gott! Ich danke Dir, dass Du mich fähig machtest, die Offenbarung Deiner selbst zu erkennen, dass Du mich von Deinen Feinden schiedest, deren Untaten und bösen Werke in Deinen Tagen vor meinen Augen aufdecktest und mich von aller Bindung an sie befreitest, und dass Du mich ganz und gar Deiner großmütigen Gunst zuwandtest. Auch dafür danke ich Dir, dass Du aus den Wolken Deines Willens auf mich herabsandtest, was mich von den Andeutungen der Ungläubigen und den Anspielungen der Irrgläubigen so heiligte, dass ich mein Herz fest auf Dich richtete und jene floh, die das Licht Deines Antlitzes leugnen. Und wiederum danke ich Dir, dass Du mir die Kraft gabst, standhaft in Deiner Liebe zu sein, Dein Lob zu preisen und Deine Tugenden zu rühmen, und dass Du mich trinken ließest aus dem Kelche Deines Erbarmens, das alles Sichtbare und Unsichtbare übertrifft.
Du bist der Allmächtige, der Erhabenste, der Allherrliche, der All-Liebende.

-Bahá'u'lláh
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Lob und Dank (#581)

O mein Gott! O mein Gott! Ich danke Dir, dass Du mich hin zu Dir lenkst, dass Du mich zu Deinem Horizonte hinführst, mir Deinen Pfad zeigst, mir Dein Zeugnis enthüllst und mich befähigst, mein Angesicht auf Dich zu richten, während die meisten Gelehrten und Geistlichen unter Deinen Dienern samt allen, die ihnen nachfolgen, ohne den geringsten Beweis und ohne jedes Zeugnis von Dir sich abkehren. Preis sei Dir, o Herr der Namen, und Ruhm sei Dir, o Schöpfer der Himmel, dass Du mir durch die Macht Deines Namens, der Selbstbestehende, von Deinem versiegelten Weine zu trinken gibst, mich Dir nahe kommen und den Morgen Deines Wortes, die Manifestation Deiner Zeichen, den Springquell Deiner Gesetze und Gebote, den Urgrund Deiner Weisheit und Deiner Gnadengaben erkennen lässest. Selig ist das Land, das Deine Fußstapfen adeln, darauf der Thron Deiner Allgewalt steht und darin der Duft Deines Gewandes sich verbreitet. Bei Deiner Herrlichkeit und Majestät, Deiner Macht und Kraft, ich wünsche mir mein Sehvermögen nur, um Deine Schönheit zu schauen, und mein Gehör allein, um Deinen Ruf und Deine Verse zu vernehmen.
O mein Gott! O mein Gott! Halte die Augen nicht fern von den Dingen, für die Du sie erschaffen, noch verwehre den Angesichtern, sich Deinem Lichthimmel zuzuwenden, an den Toren Deiner Majestät zu huldigen, vor Deinem Throne zu erscheinen oder sich vor der strahlenden Sonne Deiner Gabenfülle zu verneigen.

-Bahá'u'lláh
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Lob und Dank (#582)

Aller Lobpreis sei Dir, o mein Gott, der Du der Quell bist aller Herrlichkeit und Majestät, der Größe und Ehre, höchster Macht und Herrschaft, der Erhabenheit und Gnade, der Ehrfurcht und der Kraft. Du lässest, wen Du willst, dem Größten Meere näherkommen, und schenkest, wem Du magst, die Ehre, Deinen urewigen Namen zu erkennen. Niemand von allen, die im Himmel und auf Erden sind, kann dem Walten Deines unumschränkten Willens widerstehen. Seit aller Ewigkeit herrschtest Du über die ganze Schöpfung und Du wirst immerdar über alles Erschaffene herrschen. Es gibt keinen Gott außer Dir, dem Allmächtigen, dem Erhabensten, dem Allgewaltigen, dem Allweisen.
Erleuchte, o mein Herr, das Antlitz Deiner Diener, auf dass sie Dich schauen, und reinige ihr Herz, damit sie sich dem Hofe Deiner himmlischen Gunst zuwenden und Ihn, den Offenbarer Deiner selbst, die Morgenröte Deines Wesens, erkennen. Wahrlich, Du bist der Herr aller Welten. Es gibt keinen Gott außer Dir, dem Unbezwungenen, dem Allbezwingenden.

-Bahá'u'lláh
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Lob und Dank (#13894)

Er ist Gott!
O Herr, wie sollen wir Dir danken? Grenzenlos ist Deine Großmut, und unsere Dankbarkeit ist nur begrenzt. Wie kann das Begrenzte dem Grenzenlosen Dank erweisen? Unfähig sind wir, Dir Dank zu sagen für Deine Gnadengaben. Völlig machtlos wenden wir uns Deinem Reiche zu und bitten Dich, Deine Gaben und Segnungen zu mehren. Du bist der Geber, der Schenkende, der Gewaltige.

-`Abdu'l-Bahá
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Lob und Dank (#13896)

Er ist der Allherrliche, der Strahlendste.
O Göttliche Vorsehung, o Du Vergebender! Wie kann ich jemals angemessen Dein Lob singen oder Dich auf gebührende Weise anbeten und verherrlichen? Deine Beschreibung durch irgendeine Zunge ist nichts als Irrtum, und Deine Schilderung durch irgendeine Feder ist ein Beweis für die Torheit, diese gewaltige Aufgabe zu versuchen. Die Zunge ist nur ein Instrument, das aus Elementen zusammengesetzt ist; Stimme und Sprache sind nichts als zufällige Erscheinungen. Wie kann ich dann mit dem Instrument einer irdischen Stimme das Lob Dessen preisen, Dem niemand ebenbürtig oder ähnlich ist? Alles, was ich sagen oder suchen kann, ist durch das Fassungsvermögen des menschlichen Verstandes begrenzt und den Beschränkungen der Menschenwelt unterworfen. Wie kann menschliches Denken jemals die erhabenen Gipfel göttlicher Heiligkeit erklimmen, und wie kann die Spinne eitler Einbildung jemals ihr fragiles Netz am geheiligten Rückzugsort weben? Ich kann nichts anderes tun, als mein Unvermögen zu bekennen und mein Versagen zuzugeben. Wahrlich, Du bist der Allbesitzende, der Unerreichbare, Der unermesslich erhaben ist über das Begreifen derer, die mit Einsicht begabt sind.

-`Abdu'l-Bahá
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Lob und Dank (#13897)

O Herr, so reich an Gaben, so voll der Gnade, Der die Geheimnisse meines Herzens und meiner Seele kennt! Am Morgen bist Du der Trost meiner Seele; Du allein kennst meinen Trennungsschmerz. Das Herz, das für einen Moment Deiner gedacht hat, sucht keinen Freund, nur den Schmerz der Sehnsucht nach Dir allein. Das Herz schwinde dahin, das nicht um Deinetwillen seufzt, und blind sei das Auge, das nicht um Deinetwillen weint! In all meinen Stunden trübster Finsternis, o Herr der Macht, ist Dein Gedenken meinem Herzen eine strahlende Fackel. Hauche Deinen Geist mir ein durch Deine Gunst, was niemals war, mag so für immer sein. Sieh nicht auf unseren Verdienst oder Wert, o Freigebiger, sondern auf Deine Gnade, die Du verströmst. Diesen Vögeln mit gebrochenen Schwingen, kaum des Fliegens fähig, schenke neue Schwingen in Deinem zarten Erbarmen.

-`Abdu'l-Bahá
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Lob und Dank (#504)

Er ist Gott! O Herr, wie sollen wir Dir danken! Grenzenlos ist Deine Großmut, und unsere Dankbarkeit ist nur begrenzt. Wie kann das Begrenzte dem Grenzenlosen Dank erweisen! Unfähig sind wir, Dir Dank zu sagen für Deine Gnadengaben. Völlig machtlos wenden wir uns Deinem Reiche zu und bitten Dich, Deine Gaben und Segnungen zu mehren. Du bist der Geber, der Schenkende, der Gewaltige.

-`Abdu'l-Bahá
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Lob und Dank (#13895)

Er ist Gott!

O du, der du in Anbetung den Ort umschreitest, um den die Scharen der Höhe kreisen! Erhebe deine Hände in Dankbarkeit an der Schwelle des einen wahren Gottes und sprich: O Du höchste Sehnsucht jedes entflammten Liebenden! O Du, der Du jede umherirrende Seele rechtleitest! Du hast diesen schwachen Diener mit Deinen unendlichen Segnungen beschenkt und diesen Unglücklichen und Geringen an die Schwelle Deiner Einheit geführt. Du hast diesen ausgetrockneten Lippen das lebendige Wasser Deiner liebenden Güte zu trinken gegeben und diese matte und verkümmerte Seele mit den Brisen göttlicher Barmherzigkeit wiederbelebt. Ich sage Dir Dank, denn Du hast mir einen reichen Anteil Deiner gnädigen Gunst gewährt und mich mit der Ehre bekleidet, zu Deiner Heiligen Schwelle zu gelangen. Ich erbitte einen unermesslichen Anteil von den Gnadengaben Deines Reiches in der Höhe. Gewähre uns Deinen Beistand. Verleihe uns Deine gnädige Gunst.

-`Abdu'l-Bahá
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